Wednesday, 27. July 2017 You are not logged in... [Log In]
 

Optimierung der Ökoeffizienz von Vergärungsanlagen durch Integration in die thermische Abfallverwertung

Ziel des Projektes war die Integration von Bioabfallvergärungsanlagen (BGA) in den Betrieb und die Infrastruktur bestehender Abfallheizkraftwerke hinsichtlich der Ökoeffizienz zu prüfen.

Bioabfallbehandlungsanlagen sind bisher wenig beachtete Quellen für die kritischen Treibhausgase Methan und Lachgas. Die europäische Abfallrahmenrichtlinie sowie der aktuelle Arbeitsentwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes lassen erwarten, dass sich diese Problematik mit zunehmenden Kapazitäten weiter verschärft, da Bioabfälle verstärkt getrennt gesammelt werden sollen.

Vor diesem Hintergrund hat die Arbeitsgemeinschaft der Betreiber thermischer Abfallbehandlungsanlagen in Bayern e.V. (ATAB) im Herbst 2009 das Konsortium ia GmbH, München und Qonversion, Bamberg mit der vorliegenden Studie „Optimierung der Ökoeffizienz von Vergärungsanlagen durch Integration in die thermische Abfallverwertung“ beauftragt. Das Projekt wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit finanziert.

Im Fokus der durchgeführten Untersuchungen standen die Minimierung der Treibhausgase Methan und Lachgas aus Bioabfallvergärungsanlagen, die Effizienzsteigerung der Bioabfallvergärung sowie die Optimierung des BGA-Betriebs hinsichtlich einer optimalen Kraft-Wärme-Kopplung durch gemeinsame Nutzung der Infrastruktur und der technischen Einrichtungen eines Abfallheizkraftwerks (AHKW).

Modellhaft wurden drei Standorte von unterschiedlich großen Abfallheizkraftwerken in Bayern (GfA Geiselbullach, ZAS Burgkirchen und AVA Augsburg) mit einer auf die jeweiligen lokalen Besonderheiten abgestimmten Vergärungsanlage überplant. Für alle drei betrachteten Standorte hat sich herausgestellt, dass der integrierte Betrieb einer Vergärungsanlage in einem AHKW generell Vorteile bringt. Dies ist offensichtlich unabhängig von der Anlagengröße, der eingesetzten Vergärungstechnologie und der Gasverwertung.

Sofern eine neue Vergärungsanlage errichtet werden soll und dabei die Nutzung eines bestehenden AHKW Standortes möglich ist, wird diese Realisierungsvariante – auch aus Gründen der Akzeptanz bei der Bevölkerung – mit Nachdruck empfohlen.



Copyright: © ATAB - Arbeitsgemeinschaft der Betreiber thermischer Abfallbehandlungsanlagen in Bayern
Source: ATAB Studien 2010 (May 2010)
Pages: 66
Price: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Uwe Athmann
Dipl.-Ing.(TU) Werner P. Bauer
Dipl.-Umwelting. (FH) Thomas Kroner
Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker

  Display article for free   



BEST PRACTICE

Waste-to-Energy (WtE) facility

Renergia, a brand new Waste-to-Energy (WtE) facility opened in Canton Lucerne, shows that Waste-to-Energy can provide reliable heat for industries.

Category: Incineration / Waste-to-Energy plant
Executing firm: Renergia Zentralschweiz AG

MBT Ljubljana, Slovenia

In Slovenia arises one of the largest and most modern waste treatment plants in Europe.

Category: Recycling / MBT
Executing firm: STRABAG AG

Flue Gas Cleaning

The final unit of the incineration plant is one of the most important parts as it has the objective of cleaning the air pollutants produced.

Category: Incineration
Executing firm: ete.a - Ingenieurgesellschaft für Energie– und Umweltengineering & Beratung mbH

Batch Dry Fermentation

The biogas produced from the waste can be converted in a CHP to electrical and thermal energy or fed as processed bio-methane into the natural gas grid or used as fuel (CNG).

Category: Recycling / Fermentation
Executing firm: BEKON Energy Technologies Co. & KG

MBT Warsaw, Poland

The Bio-Dry™ system is a static, aerated and flexibly enclosed reactor for the biological drying of various solid waste matters containing some biodegradable contents.

Category: Recycling / MBT
Executing firm: Convaero GmbH

 
  Advertise with us | Sitemap | Contact | Legal © 2009, WtERT GmbH