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Synergien thermischer und biologischer Abfallbehandlung an integrierten Standorten

Bioabfallbehandlungsanlagen sind bisher wenig beachtete Quellen der kritischen Treibhausgase Methan und Lachgas. Die europäische Abfallrahmenrichtlinie sowie der aktuelle Arbeitsentwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes lassen erwarten, dass sich diese Problematik mit zunehmenden Kapazitäten weiter verschärft, da Bioabfälle verstärkt getrennt gesammelt werden sollen. Vor diesem Hintergrund hat die Arbeitsgemeinschaft der Betreiber thermischer Abfallbehandlungsanlagen in Bayern e.V. (ATAB) im Herbst 2009 die Erstellung der Studie „Optimierung der Ökoeffizienz von Vergärungsanlagen durch Integration in die thermische Abfallverwertung“ beauftragt. Das Projekt wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit finanziert

Seit den ersten Ideen einer getrennten Sammlung von Abfallfraktionen im Jahr 1983 standen die Protagonisten der herkömmlichen Abfallbehandlung denen, die stofflich verwerten wollten, konkurrierend gegenüber. Mittlerweile gibt es viele Gründe, diese konträren Positionen aufzuheben und Synergien zwischen Anlagenkonzepten der thermischen und der stofflichen Verwertung anzudenken. Den letzten Anstoß hierfür gibt sicherlich die rechtliche Entwicklung in der Europäischen Union im Einklang mit den nationalen Zielen einer stärker am Klima- und Ressourcenschutz ausgerichteten Abfallwirtschaft. Die Aufgabenstellung erforderte einerseits eine anlagentechnische Evaluierung der beteiligten Abfallverbrennungsanlagen, um der Studie eine fundierte praxisrelevante Basis zu geben, andererseits eine Untersuchung und Bewertung der im europäischen Anlagenmarkt konkurrierenden Vergärungstechnologien im Rahmen eines detaillierten Vergleichs. Die Evaluierung der beteiligten AHKW erfolgte in enger Absprache und Diskussion mit den Betreibern der Anlagen, um die Besonderheiten des jeweiligen Standortes zu erfassen und für diesen, im Dialog mit den Fachleuten vor Ort, gemeinsam fundierte Ansätze hinsichtlich möglicher Standortsynergien zu entwickeln.



Copyright: © Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden
Source: 8. Biogastagung: Biogas aus festen Abfällen und Reststoffen (September 2011)
Pages: 16
Price: € 8,00
Autor: Dipl.-Ing. Uwe Athmann
Dipl.-Ing.(TU) Werner P. Bauer
Dipl.-Umwelting. (FH) Thomas Kroner
Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker

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BEST PRACTICE

Waste-to-Energy (WtE) facility

Renergia, a brand new Waste-to-Energy (WtE) facility opened in Canton Lucerne, shows that Waste-to-Energy can provide reliable heat for industries.

Category: Incineration / Waste-to-Energy plant
Executing firm: Renergia Zentralschweiz AG

MBT Ljubljana, Slovenia

In Slovenia arises one of the largest and most modern waste treatment plants in Europe.

Category: Recycling / MBT
Executing firm: STRABAG AG

Flue Gas Cleaning

The final unit of the incineration plant is one of the most important parts as it has the objective of cleaning the air pollutants produced.

Category: Incineration
Executing firm: ete.a - Ingenieurgesellschaft für Energie– und Umweltengineering & Beratung mbH

Batch Dry Fermentation

The biogas produced from the waste can be converted in a CHP to electrical and thermal energy or fed as processed bio-methane into the natural gas grid or used as fuel (CNG).

Category: Recycling / Fermentation
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MBT Warsaw, Poland

The Bio-Dry™ system is a static, aerated and flexibly enclosed reactor for the biological drying of various solid waste matters containing some biodegradable contents.

Category: Recycling / MBT
Executing firm: Convaero GmbH

 
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